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<pre>Offensichtlich hat der erfolgreiche Lauf der vergangenen Monate den eigentlich unabdingbaren Bundesliga-Stallgeruch vorübergehend verzichtbar werden lassen — dank der verständlichen Euphorie zieht ein Erfolgserlebnis zurzeit gleich das nächste magnetisch an.  <p> Sogar null Ertrag gab es für Stürmer-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Glänzte er schon gegen Benfica als „Chancentod“, setzte sich dies gegen Wolfsburg fort.  <p>  Fünf Siege an den ersten sieben Spieltagen hatten einstmals zur Folge, dass sich die Knappen noch Anfang Oktober auf Augenhöhe mit dem mittlerweile weit enteilten Rivalen aus Dortmund befanden — bis zur Winterpause fiel 04 jedoch bis an das Ende des obersten Tabellendrittels zurück. <p> Zur allgemeinen Überraschung hatte sich der FC Schalke zur Saison-Halbzeit auf dem zweiten Tabellenrang platziert: Beim amtierenden Vizemeister aus Leipzig müssen die Knappen nun aber gleich zum Auftakt der Rückrunde bei einem hartnäckigen Verfolger bestehen. <p>  Die Bilanz gegen die Breisgauer liest sich aus der der Hoffenheim ohnehin nicht gut.  </pre>


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<pre>Dieses Duell verspricht gleich zum Auftakt viel Brisanz, sowohl auf dem Platz als auch auf den Tribünen.  <p> Bei der 1:2-Niederlage in Freiburg machten die meisten Spieler schließlich wieder einmal nicht den Eindruck, sich der potentiellen Gefahr eines Abstiegs bewusst zu sein; insbesondere in der ersten Hälfte zeigte sich lediglich der gastgebende Sport-Club um Aktionismus bemüht.  <p>  Die Führung gab den Gastgebern Selbstvertrauen und kurz nach Wiederbeginn traf Michy Batshuayi um 2:0. Der dritte Treffer von Maximilian Philipp brachte dann in der 59. Minute die endgültige Entscheidung. <p> Während sich die überlegenen Wölfe beharrlich weigerten, den Führungstreffer zu erzielen, machte Darmstadt kurz vor Schluss erneut seine Auswärtsstärke geltend: Der einzige(!) Schuss auf den Wolfsburger Kasten wurde von Wagner prompt mit dem 1:0 veredelt. <p>  Ob und wie gut die Berliner den Umstieg auf die Dreierkette gemeistert haben, wird sich auswärts beim Vize-Meister zeigen. Das wird auch jeden Fall eine echte Bewährungsprobe…  </pre> 


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<pre> – Schalkes Sportvorstand Christian Heidel gestand die Niederlage ein, gibt sich aber weiter kämpferisch.  <p> Die Knappen eben nicht, weswegen nur noch ein Zähler zwischen ihnen und dem Relegationsplatz liegt.  <p>  Von den letzten acht Begegnungen endeten sieben in einem Drei-Punkte-Erfolg für den SCF. Dies soll sich nun ändern. <p>  Mit den insgesamt auswärts erzielten 21 Auswärtstreffern stellt sich die Mannschaft sogar noch als torhungriger als der FC Bayern heraus, der es in der Fremde zwar auf sieben zusätzliche Zähler brachte, es aber bei vergleichsweise zurückhaltenden 17 Toren bewenden ließ. <p>  Und genauso kam es dann auch: Bei den wiedererstarkten Gladbacher Fohlen feierten seine Bullen am vergangenen Sonntag einen beachtlichen 2:1-Erfolg, der nun obendrein auch das Titelrennen wieder spannend macht.  </pre>


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<pre> Nur weil der Ausgleich via Videobeweis aberkannt wurde, konnte Leipzig die drei Punkte aus Hannover mitnehmen.  <p> „Natürlich war das kein Leckerbissen für den Zuschauer, aber wenn man bedenkt, worum es geht, muss man mit einem anderen Auge darauf gucken.“   <p> Mit dem hart erkämpften Erfolg gegen die zuvor auf Rang drei geführte Alte Dame haben die Rheinländer schließlich einen gewaltigen Satz gen Champions League gemacht; angesichts des nur noch sechs Zähler betragendes Rückstandes ist in der zweiten Saisonhälfte nach wie vor einiges drin. <p>  So sehr die Rasenballer Gefallen an der Idee gefunden haben, lediglich ein Stachel im Pelz der etablierten Gesellschaft zu sein, so sehr hat der bisherige Saisonverlauf diese Art der Selbstdarstellung als eine reine Inszenierung entlarvt.  <p> Wurde zunächst mit dem Dreier gegen die Roten Bullen zum wiederholten Male die eigene Heimstärke unterstrichen, machte danach der Fast-Triumph im Signal Iduna Park kenntlich, dass sich die Elf von Christian Streich mittlerweile auch in der Fremde so gut wie allerorten sehen lassen kann.  </pre>


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<pre> Aber auch die Offensive lässt im Vergleich zu ersten Saisonhälfte zu wünschen übrig.  <p> Ebendies wurde dem Team von Martin Schmidt allerdings zum Verhängnis. Denn noch vor dem Pausentee verkürzten die Augsburger auf 1:2, ehe es ihnen in der zweiten Hälfte sogar zwischenzeitlich gelang, den Spieß komplett umdrehten.  <p>  Da die Hertha mit den bis dato eingefahrenen fünf Auswärtssiegen die Ausbeute der kompletten Vorsaison schon fast verdoppelte, wird hier zwar auf einem äußerst hohen Niveau geklagt — von einem Tabellendritten darf man aber eben auch ein kleines bisschen mehr erwarten. <p>  Leipzigs „Sportdirektor-Trainer“ Ralf Rangnick sagte danach: „Wir sind als Mannschaft gegen den Ball wieder sehr gut aufgetreten. Haben aus dem Spiel heraus nix zugelassen. Wir hätten, um das Spiel zu gewinnen, mehr Spielwitz haben müssen.“  <p> Während dieser acht Partien sammelten die Ostwestfalen insgesamt ganze 15 Punkte ein – und damit sogar einen Zähler mehr als Bayer 04 Leverkusen!  </pre>


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